|
|
|
Die Polizeipuppenbühnen in Rheinland-Pfalz stehen vor dem Aus! Wie aus einem Mitarbeiterbrief aus dem Innenministerium aus Mainz, der vor ein paar Tage auf die Schreibtische flatterte, zu entnehmen war, werden die rheinland-pfälzischen Polizeipuppenbühnen ersatzlos eingestellt. Als Gründe für die Maßnahme wurde die prekäre Finanzlage des Landeshaushaltes angeführt. Die Polizei hat landesweit einen Stellenüberhang von ca. 500 Beamten und der Haushalt muss ressortübergreifend in den nächsten Jahren über 200 Millionen Euro einsparen. Die Auswirkungen die ein Bühnensterben verursacht wurden nicht
einkalkuliert. Deshalb hier die nackten Daten und Fakten: In den gesamten Bühnen sind derzeit 15,5 MitarbeiterInnen eingesetzt. Hierin sind zwei Tarifbeschäftigte enthalten. Ein weiterer Teil der BeamtInnen ist wegen gesundheitlicher Einschränkungen nur bedingt verwendungsfähig. Alle fünf Polizeipuppenbühnen verursachen jährlich etwa 14.000 € bis 15.000 € Sachkosten. Die restlichen Kosten werden über Sponsoring und Projektpartnerschaften abgedeckt, gehen also nicht zu Lasten des Landeshaushaltes. Die Polizeipuppenbühnen in Rheinland-Pfalz erreichen jährlich ca. 50.000 Menschen in allen Altersgruppen mit ihren Präventionsprogrammen. Die Qualität und Nachhaltigkeit dieser Programme wurden überhaupt noch nicht berücksichtigt. Es erübrigt sich anzuführen, dass das Polizeimusikorchester Rheinland-Pfalz von den Streichplänen der Landesregierung nicht betroffen ist. Der VPKV wird den Landespräventionstag in Worms nutzen um der Öffentlichkeit Zahlen und Fakten zu präsentieren.
Pressemitteilung des VPKV zur Bühnenschließung. Pressestimmen zu den Bühnenschließungen Auf dem Landespräventionstag fand unser Stand eine große Aufmerksamkeit und Anerkennung für die Offenheit und die klaren Worte. Viele Besucher des Präventionstages konnten über die geplanten Bühnenschließung aufgeklärt werden. Fotogalerie bitte auf das Foto unten klicken!
|